Nationalparks auf unserer Reiseroute – Porlamar

Venezuela ist eines der zehn Länder mit der weltweit größten Biodiversität. Auf dem Gebiet des Umweltschutzes sind die Venezolaner Pioniere, es gibt eine Vielzahl von Gesetzen zur Nutzung und Inanspruchnahme ihrer natürlichen Schätze. Ein Ergebnis dieser Gesetzesvorgaben ist die Existenz von 43 Nationalparks und 22 Naturdenkmälern (die knapp 21% der Fläche des Landes einnehmen), 2 Bioreservaten, 7 Naturschutzgebieten und 5 Wildreservaten. Diese wundervolle Anhäufung unvergleichlicher und urwüchsiger Schönheit ist es, die das Land für den Tourismus prädestiniert.

Der Nationalpark La Restinga wurde am 6. Februar 1974 auf der Margarita-Insel gegründet. Er umfasst drei Hauptbereiche: eine seichte Lagune, einen Meeresabschnitt mit leichtem Wellengang und einen wüstenartigen Bereich. Die Lagune ist von Mangrovenwäldern gesäumt, zudem finden sich noch viele weitere Pflanzenarten. Das Wasser ist zumeist nicht tiefer als 6 m und beherbergt viele verschiedene marine Ökosysteme. Um zum Strand La Restinga zu gelangen, müssen die Reisenden die Lagune überqueren. Auf der Fahrt können sie die wunderschönen Mangrovenwälder bestaunen.

Der Nationalpark Cerro El Copey (La Sierra), wurde am 27. Februar 1974 wegen seiner großen Anzahl an Fikusbäumen (Matapalos), die zur Familie der Clusiaceae gehören, gegründet. Vom Cerro Grande aus, mit 950 m Höhe die höchste Erhebung, hat man einen außergewöhnlichen Panoramablick auf die Insel. Wegen seiner klimatischen Besonderheiten ist dieser Punkt besonders für Botaniker und Ornitologen von großem Interesse. Der Park umfasst eine Bergformation, aus der viele Flüsse und Schluchten entspringen und die sich von der Trockenheit auf dem Rest der Insel deutlich abhebt.