Venezuela ist eines der zehn Länder mit der weltweit größten Biodiversität. Auf dem Gebiet des Umweltschutzes sind die Venezolaner Pioniere, es gibt eine Vielzahl von Gesetzen zur Nutzung und Inanspruchnahme ihrer natürlichen Schätze. Ein Ergebnis dieser Gesetzesvorgaben ist die Existenz von 43 Nationalparks und 22 Naturdenkmälern (die knapp 21% der Fläche des Landes einnehmen), 2 Bioreservaten, 7 Naturschutzgebieten und 5 Wildreservaten. Diese wundervolle Anhäufung unvergleichlicher und urwüchsiger Schönheit ist es, die das Land für den Tourismus prädestiniert.
Der Orinoco-Delta-Nationalpark (Mariusa) wurde 1991 zum Nationalpark erklärt. Er umfasst eine Fläche von 331.000 Hektar und ist Schutzraum verschiedenster Ökosysteme, darunter Moor- und Sumpfgebiete, Savannen sowie Mangrovenwälder, die den Lebensraum der Warao-Indianer bilden.
Der Nationalpark verfügt über eine einzigartige Vielfalt an terrestrischer, aerischer und aquatischer Fauna und es gibt viele Palmen. Zu den Hauptattraktionen zählen die Kanäle Mariusa, Guapoa, Macareo y Quberima, die Marina-Insel, die Travería-Lagune und die Insel Redonda.